Lyrics

Dort am Strand

Das Bild ging um die Welt.
Der Soldat, der deinen kleinen, toten Körper in seinen Armen hält.
Fast zärlich und sanft. Du warst drei oder vier.

Einfach ausgelöscht, dein kleines Leben, in diesem sinnlosen Krieg.
Was muss noch alles passier'n, damit es endlich Frieden gibt?

Was hast du gern gespielt, zuhaus in deinem Land?
Und mit wem hast du gelacht?
Wer nahm dich an die Hand ?
Wovon hast du geträumt, in einer guten Nacht?
Behütet und beschützt bist du wieder aufgewacht.
Du warst drei oder vier.

Dann kamen die Bomben, die Granaten zu nah.
Es war die Hölle, die deine Kinderaugen sahn.
Nur weg von hier !
Es blieb nur die Flucht.
Du warst drei oder vier.

Einfach ausgelöscht, dein kleines Leben, in diesem sinnlosen Krieg.
Was muss noch alles passier´n, damit es endlich Frieden gibt?

Am richtigen Ort warst du zur falschen Zeit.
Das Schlauchboot der Hoffnung sank, ganz ganz weit vor dem ersehnten Land.
Du warst drei oder vier als der Soldat dich fand.
Drei oder vier – leblos, dort am Strand.
Ahhhh ahhhhh ahhhh ahhhh – dort am Strand.

Text und Musik
Nitya Ulmer
nityaulmer.de


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